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So nutzt du deinen Zyklus für mehr Flow in der Selbstständigkeit

Als Selbstständige fällt dir das Arbeiten an manchen Tagen echt schwer? Und an anderen Tagen läuft es einfach wie am Schnürchen? Und das, obwohl es die gleichen Aufgaben sind? 🤔

Immer mehr Unternehmer*innen erkennen, dass ihr Zyklus eine große Rolle in ihrem Business spielt. Manch ein Zykluscoach spricht sogar von zyklischer Superpower. Die willst du auch? Kannst du haben!

Hinweis: Das Ganze klappt nur, wenn du eine natürliche Periode hast, d.h. ohne Hormonpräparate wie Pille, Hormonspirale, … verhütest.

Das klassische Modell der vier Zyklusphasen

Wenn du dich schon mit deinem Zyklus beschäftigt hast, sind dir die vier Zyklusphasen sicher schon begegnet. Mit diesen Zyklusphasen werden jeweils bestimmte Qualitäten, Eigenschaften und Bedürfnisse verknüpft. Ich beziehe mich im folgenden auf das Buch „The Optimized Woman“ von Miranda Gray.

Menstruation – innerer Winter

Es ist Pause mit viel Ruhe und Schlaf angesagt. Nach den ersten Tagen der Periode ist die Zeit für Reflexion gekommen, allerdings in der Stille und nur für dich. Du kannst deine Vision, deine Werte hinterfragen und in dich hinein fühlen, ob sie weiterhin stimmig für dich sind. Konkrete Entscheidungen solltest du auf eine spätere Zyklusphase vertagen.

Mögliche Aufgaben:

  • Ausruhen
  • die dringendsten Aufgaben delegieren
  • deine Vision, deine Werte, deine Arbeit reflektieren

Eireifung – innerer Frühling

Deine Energie steigt von Tag zu Tag an, sodass du zu dieser Zeit gut körperlich und geistig anspruchsvolle Aufgaben erledigen kannst. Diese Tage eignen sich auch, um neue Projekte zu starten und deinen Standpunkt klar zu vertreten. Eventuell bist du in dieser Phase besonders fordernd dir und anderen gegenüber.

Mögliche Aufgaben:

  • Projektplanung & Organisation
  • Eintauchen in komplexe Themen
  • Aufgaben, die eine hohe Konzentration erfordern

Eisprung – innerer Sommer

Deine Energie ist stabil und auf ihrem höchsten Punkt. Zeit, dich um deine Beziehungen zu Geschäftspartner*innen, Kund*innen und Mitarbeiter*innen zu kümmern. Geh raus, zeige dich und knüpfe neue Kontakt z. B. bei Netzwerk-Veranstaltungen. Lade dir dennoch aus lauter Eifer und Freude nicht zu viele Aufgaben und Verpflichtungen auf, denn eine ruhigere Phase wird folgen.

Mögliche Aufgaben:

  • bestehende Beziehungen pflegen
  • neue Kontakte knüpfen
  • Mitmenschen unterstützen

Warten auf Einnistung – innerer Herbst

Deine Energie ist wieder auf dem Rückzug. Diese Zeit ist geprägt von Kreativität und Intuition. Du kannst beides nutzen um Probleme anzugehen und zähe Projekte wieder anzukurbeln. Wenn du merkst, dass du schneller müde wirst oder weniger leistungsfähig bist, dann kümmere dich um einfache Aufgaben wie deine Ablage oder dein E-Mail-Postfach aufzuräumen.

Mögliche Aufgaben:

  • den Samen für neue Projekte legen
  • Probleme angehen
  • langweilige Routineaufgaben

Der Nachteil des Modells

Auch wenn dieses Modell sehr gefeiert wird, ist es dennoch starr und zwingt dich in ein bestimmtes System. Aus den Gesprächen mit Frauen und meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass damit viel Druck entstehen kann und auch die Frage, was denn mit mir falsch ist, wenn ich nicht in dieses Raster passe.

Wenn du dich bisher noch nicht mit deinem Zyklus beschäftigt hast, dann kannst du das beschriebene Modell als erste Orientierungshilfe nehmen, um deinen Körper kennenzulernen. Mit einem „So KÖNNTE es sein bzw. sich anfühlen“ im Hinterkopf.

Wenn du deinen Zyklus schon kennst, habe ich etwas anderes für dich:

Zyklisch arbeiten – so wie du bist

Es geht auch anders! Denn so einzigartig wie jeder Mensch ist, so einzigartig ist auch dein Zyklus. Um in deinen eigenen Flow zu kommen, brauchst du:

  • etwas Geduld
  • Offenheit für dich und Veränderungen
  • einen Überblick über deine Aufgaben

Und so geht’s:

  1. Nimm dir ein großes, leeres Blatt oder öffne dir ein Tabellendokument.
  2. Schreibe dir alle Aufgabe und Termine in einer Spalte auf. Beispielsweise: Erstgespräche, Veranstaltungen besuchen, Monatsplanung, Videos erstellen, …
  3. Erstelle dann weitere Spalten, die der Anzahl deiner Zyklustage entsprechen und beschrifte diese mit 1 bis X. X = dein letzter Zyklustag. Alternativ kannst du auch deine vier Zyklusphasen eintragen.
  4. Notiere dir auf einem Extrablatt, wenn dir auffällt, dass du bestimmte Sachen schon zu bestimmten Zeitpunkten erledigst und/oder du bestimmte Sachen zu bestimmten Zeiten vermeidest.
  5. Du kannst sofort loslegen!
  6. Frage dich jeden Feierabend:
    Welche Aufgaben liefen heute gut?
    Welche Aufgaben liefen zäh?
    Auf was hätte ich stattdessen Lust gehabt?
  7. Trage das in das entsprechende Feld ein, beispielsweise mit einem knackigen Farbcode. Der Farbcode im folgenden Bild:
    Rot = No Go für diesen Tag
    Grün = Flow
    Verwende so viele Farben, wie du brauchst. Orange könnte z. B. für Aufgaben stehen, die du unabhängig von den Zyklusphasen erledigst.
  8. Nach zwei, drei Zyklen wirst du ein Muster erkennen und kannst dich – ohne dabei komisch zu werden 😉 – danach richten. Auch hier gilt: es ist nichts in Stein gemeiselt! Dein Leben verändert sich, dein Körper verändert sich und so darf sich auch dein Zyklus verändern. Beobachte die Veränderungen und integriere sie.
Beispiel: Tabelle mit Aufgaben und Zyklustagen

Beispiel: So sieht mein zyklisches Arbeiten aktuell aus

Einige Aufgaben erledige ich in fast jeder Zyklusphase, wie coachen, Blogartikel schreiben und Mails beantworten. Und wenn manche Aufgaben und Termine so fallen, dass sie nicht in der „optimalen“ Zyklusphase liegen, ist das auch ok. Davon lasse ich mich nicht stressen, sondern plane das, was geht, ein.

Übrigens: Mein Zyklus hat 29 bis 30 Tage. Damit kannst du die folgenden Angaben besser einordnen.

Menstruation – Rückzug & Kreativität

Etwa zwei Tage vor meiner Periode und am ersten Tag meiner Periode ist meine körperliche Energie niedrig. Ich fühle mich offen und verletzlich und baue mir am liebsten ein kuschliges Nest zu Hause. Oft arbeite ich dann gemütlich vom Sofa aus und auch weniger als zu anderen Zeiten. Ich habe ein tiefes Gefühl der Verbundenheit und des Angebunden-seins. Hier überkommt mich die Kreativität, die ich geerdet auslebe: Ich nehme mir die Materialen, die ich brauche und arbeite vom Boden aus.

Ich versuche für die Zeit wenig bis keine Termine zu machen und wenn, die Termine erst ab Mittag/Nachmittag zu legen. Morgens habe ich in der Phase gern mehr Zeit, um einfach länger zu schlafen oder vor dem Aufstehen noch gemütlich im Bett zu lesen.

Eireifung & Eisprung – Mich zeigen

Spätestens ab Zyklustag 3 wird meine körperliche Energie von Tag zu Tag größer und ich verlasse mein Nest, schließlich will ich etwas von der Welt sehen. Ich bin gesellig und mich zieht es regelrecht raus – ich bezeichne mich in der Zeit gerne als extrovertiert-introvertiert (was in extrovertierten Augen wahrscheinlich eine Übertreibung ist 😉).

In dieser Zeit fällt es mir leichter, Videos zu drehen, mich fotografieren zu lassen. Clever wäre es, in dieser Zeit für die anderen Phasen vorzuarbeiten, zum Beispiel Videos für Social Media aufzunehmen.

Zusätzlich beobachte ich eine leichte Neigung zu Chaos in dieser Zeit. Die Ablage ignorieren, Stapel einfach weiter aufstapeln oder es woanders hinschlichten. Manchmal bin ich dann auch einfach nur kopflos und verpeile in meiner Arbeitsplanung, dass ich die folgende Woche unterwegs bin.

Diese Phase macht gerade den überwiegenden Teil meines Zyklus aus, natürlich in verschiedenen Ausprägungen. Aber das Grundgefühl bleibt. Insgesamt das das etwa Zyklustage 3 bis 24. (Im Gegensatz zu früher, wo direkt nach dem Eisprung der PMS-Schalter umgelegt wurde.)

Warten auf Einnistung – Ordnung schaffen

In dieser Zyklusphase werde ich zur Liebhaberin von Buchhaltung, Ablage machen, Abheften, Mails sortieren und Arbeitsplatz aufräumen. Dann bin ich so im Flow, dass ich deine Buchhaltung gleich noch mitmachen wollen würde. 😛

In dieser Zeit ist auch meine kritische innere Stimme aufgeprägt und kann bestimmte (große) Themen hinterfragen. Dafür bin ich dankbar und höre mir an, was sie zu sagen hat. Dann lasse ich es wirken, hinterfrage es nochmal in einer anderen Zyklusphase und treffe dann meine Entscheidung.

Wenn ich in der Zeit Veranstaltungen wie Fortbildungen buche(n muss), zögere und zweifle ich oft, weil ich gerade nicht gesellig bin. Daher warte ich, wenn möglich, mit der Buchung bis meine Periode vorbei ist. Damit sind auch meist die Zweifel verflogen. Und wenn sie nicht weg sind, passt die Veranstaltung wahrscheinlich nicht zu mir.

Und was, wenn ich meine Aufgaben und Termine nicht nach meinem Zyklus ausrichten kann?

Dann hast du trotzdem die Möglichkeit, dich im Zyklusverlauf in Zyklusachtsamkeit und Selbstmitgefühl zu üben. Du kannst dir deine Aufgaben und Termine mit Mini-Anpassungen angenehmer machen. Zum Beispiel durch:

  • deine Einstellung: erlaube dir selbst, einen Gang hoch oder runter zu schalten
  • der Wahl deiner Kleidung: körperbetont vs. lockerer
  • deine Freizeit: mehr vs. weniger oder unterwegs vs. zu Hause bleiben
  • deine freiwilligen Gefälligkeiten: „Ja, klar mache ich das.“ vs. „Nein.“ (NEIN! Wirklich! 😉)

Fühle in dich hinein, was du gerade brauchst und finde davon deine To-Go-Variante.


Klingt alles gut und du möchtest dich zu mehr Flow begleiten lassen? Oder geht in der zweiten Hälfte deines Zyklus einfach gar nichts und du musst immer sämtliche Arbeit liegen lassen? Vereinbare dein kostenloses Kennenlerngespräch und lass uns herausfinden, wie dein Flow aussieht!

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