Entspannt hochsensibel wohnen – 5 Tipps zum Wohlfühlen!

Für uns Hochsensible ist das eigene Zuhause ein Rückzugsort um alle Eindrücke in Ruhe zu verarbeiten und die Batterien wieder aufzuladen. So ist es eigentlich logisch, dass das eigene Zuhause eine Wohlfühloase sein sollte. Doch was, wenn das nicht so ist? Im folgenden Artikel findest du meine Impulse, die dir helfen können dich in deinem bisherigen Zuhause wohler zu fühlen und dir auch für zukünftige Entscheidungen wie einen Umzug hilfreiche Tipps geben.

Die Küche – Piepsen oder nicht?

Die Küche ist einer der Orte, an denen ich mich lang und gern aufhalte. Bis zu unserem Umzug vor zwei Jahren hatte ich eine recht alte Küche, die keine Geräusche gemacht hat. Dann kam die neue, übernommene Küche: Die Spülmaschine piepst und leuchtet, der Herd piepst bei jeder Änderung der Stufe und auch der Backofen. Puh. Das kam unerwartet und hat mich auch lang genervt. (Bis der nächste Umzug kam – jetzt piepst nur noch der Herd. 😉) Falls du dir also eine neue Küche kaufst oder ein neues E-Gerät brauchst, dann schau vorher wie sehr es piepst.

Ganz ähnlich ist der Wasserkocher. Scheinbar sind derzeit alle Wasserkocher insgeheim piepsende Discokugeln. Nach dem mein alter Wasserkocher kaputt gegangen ist, habe ich ziemlich lang gesucht, bis ich einen gefunden habe, der nicht piepst und nur ein normales „An“-Lämpchen hat.

Das Bad – Künstliche Gerüche oder nicht?

Lass uns über Putzmittel und deren starken Geruch sprechen. Vielleicht bist du ja auch geruchsempfindlich. Normale Putz- und Waschmittel riechen für mich zu intensiv – und auch nur selten gut. Ich kann dir ökologische Putz- und Waschmittel empfehlen. Sie riechen gar nicht bis dezent bzw. haben einen eher natürlichen Geruch und machen es trotzdem sauber. Oder du machst deine Putzmittel einfach selbst. Dazu gibt es viele Anleitungen online.

Das Schlafzimmer – Einkuscheln oder nicht?

Im Schlafzimmer verbringen die meisten viel Zeit und es sollte zur Erholung dienen. Ich mag das Schlafzimmer daher ohne viele Störfaktoren. Damit das Schlafzimmer wirklich ein Schlafzimmer ist: ohne Fernseher, ohne Schreibtisch, ohne rümpelige Abstellecke.

Gleichzeitig darf es kuschelig sein. Welche Bettwäsche magst du? Glatt, rau, aus Baumwolle, aus Satin? Wie groß und fest soll das Kissen sein? Wie leicht oder schwer soll die Bettdecke sein? Dein Bett darf einladend für dich sein. Und wenn dein:e Partner:in etwas anderes mag, dann erlaubt euch diese Unterschiede. Es schreibt dir ja niemand vor, dass die Bettwäsche immer zueinander passen muss. 😉

Pro Tipp: Hast du es schonmal ohne Handy im Schlafzimmer versucht? Dafür mit einem einfachen Wecker? Der Morgen und der Abend werden ruhiger und ohne abendliche Informationsflut, die das Gehirn noch verarbeiten muss, schläft es sich auch besser.

Der Wohnraum – Wie fühlst du dich wohl?

Auch im Wohnzimmer und möglichen anderen Zimmern darfst du dich wohlfühlen. Was brauchst du dafür? Welche Farbe sollen die Wände haben? Welche Art von Deko magst du? Wie viel Deko brauchst du? Welche Art von Möbel magst du? Magst du es eher natürlich mit Holz und vielen Pflanzen? Lieber clean und minimalistisch?

Ich mag es beispielsweise eher ruhig für das Auge: weiße Wände mit ein paar schönen Bildern und generell eher weniger, dafür natürlicher Deko. Zusätzlich darf es kuschlig sein: gemütliches Sofa mit vielen Kissen und flauschigen Decken. (Und natürlich den Miezis 😉.)

Die Umgebung – Wo möchtest du wohnen?

Jetzt geht es um die Grundsatzfrage. Die kannst nur du dir selbst beantworten. Eine kleine Hilfestellung geben dir die folgenden Fragen:

  • Wo? Stadt, Standrand oder Land?
  • Wie? Wohnblock, Mehrfamilienhaus, Reihenhaus, Einfamilienhaus? Wie nah dürfen die Nachbarn sein?
  • Mit wem? Übergangs-WG, Lieblings-WG, allein, mit Partner:in?
  • Wie wolltest du als Kind am liebsten wohnen?

Ich möchte behaupten, dass es uns Hochsensiblen tendenziell in ruhigen, naturnahen Wohnorten besser geht. Einfach, weil die Umgebung weniger Reize hat und die Natur hilft die Batterien wieder aufzuladen. Ich weiß aber auch, dass ein Umzug in andere Umgebungen nicht immer drin ist. Dann schau, wie du es dir in deiner aktuellen Umgebung so angenehm wie möglich einrichten kannst.

Ich dachte früher, dass es nicht viel Unterschied macht, ob ich am Standrand in einem Haus mit wenig Wohneinheiten oder auf dem Dorf in einem Einfamilienhaus wohne. Jetzt weiß ich, dass es definitiv einen Unterschied macht – ich kann ihn aber erst jetzt sehen, da ich auf dem Dorf im besagten Einfamilienhaus wohne. Wenn ich Freund:innen in Wohnungen besuche oder wir im Urlaub eine Ferienwohnung gemietet haben, merke ich, dass es lauter ist und das mir die Nachbarn irgendwie zu nah sein.


Hast du deine Wohnung schon so eingerichtet, dass du dich als hochsensibler Mensch wohlfühlst und regenerieren kannst?

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